Herzlich willkommen!

Dies ist die Architektur-Seite von Dipl.-Ing. Carsten Joost. Als alternativer Planer in Berlin beteilige ich mich gerne mit Planungsalternativen an den vielfältigen Diskussionen über die Entwicklung der Stadt. Hier stelle ich eine Auswahl meiner Planungsalternativen vor. Über Feedback freue ich mich: carsten-joost@gmx.de

Das Areal Viktoriaspeicher

Alternative Planung als Beitrag zum „Ideenaufruf Kreuzberger Ufer“ PDF hier

»Spreeufer für alle!« am Beispiel des Viktoriaspeicher-Areals

Mit seinem großen Grundstück an der Spree (Eigentümer: BEHALA) kann das Land Berlin eine modellhafte Entwicklung betreiben und den Bürgerentscheid „Spreeufer für alle!“ umsetzen. Hier wäre der richtige Ort, um neuen qualitätsvollen und preiswerten Wohn-, Gewerbe- und Kulturraum mit einem hohen Freiflächenanteil am Wasser zu schaffen. Die Entwicklung soll maßgeblich von städtischen Wohnungsbaugesellschaften getragen werden.

Kernzahlen der Alternativplanung: Bruttogeschossfläche: 59.500 m², GFZ: 1,9 (Baufläche 31.100m² vom Gesamtgrundstück 41.200 m²). Davon rund 27.200 m² Wohnungen (ca. 300), 3.800 m² Einzelhandel, 5.060 m² Gewerbe und soziale Dienstleistungen, 21.000 m² Bruttogeschossfläche rund um und inklusive Viktoriaspeicher.

Die begehbare Kranbahn definiert als »Roter Faden« eine Grenze zwischen Geschossbau und Freiflächennutzung mit Pavillons. Entlang der Köpenicker Strafle entstehen drei kompakte Einheiten für Wohnen, Gewerbe und soziale/kulturelle Einrichtungen. Die geschlossenen Innenhöfe sind Ruhebereiche, gewohnt wird nach außen. Rund um den Viktoriaspeicher entsteht ein Ensemble für sozialkreatives Gewerbe, Kultur und Bildungseinrichtungen. Der Viktoriaspeicher soll ein Stadtteilzentrum für Initiativenbüros, Künstlerateliers, Werkstätten, Kulturstätten
werden. Freiflächennutzungen: Grünzonen mit Hochbeeten, Sportanlagen, die Uferpromenade mit einem gastronomischen Zentrum, der Tiefkai mit zwei Abgängen, Konzert/Theaterbühne am Viktoriaspeicher.
Im westlichen Pavillon befindet sich eine Kindertagesstätte mit Wasserplansche, Spielgeräten und einem sanften Grashügel zur Brücke hin. Der mittlere Pavillon beherbergt eine Jugendeinrichtung und eine Bibliothek. Der Pavillon am Viktoriaspeicher wird gastronomisch und kulturell genutzt. Das Planungsverfahren soll eine auflergewöhnliche Bürgerbeteiligung erfahren und zukünftige Bewohner und Interessierte an der Gestaltung teilhaben lassen.

Ein Hintergrundgedanke beim Entwurf war, dass das Ensemble rund um den Viktoriaspeicher unter Umständen auch als Rathausneubau geeignet wäre.
Auf 21.000 m2 Bruttogeschossfläche (inklusive Viktoriaspeicher) könnten in etwa die Nutzungen des heutigen Rathaus Kreuzberg Platz finden – das Rathaus ist als Ort für öffentliche Entscheidungsprozesse für einen gemeinsamen Bezirk in der Yorckstraße etwas zu randständig gelegen.

Späßchen zum Jahresende 2013: Der kleine Hanfladen vs. der ständigen Vertretung im Görlitzer Park


Mein Beitrag zum Thema Coffeeshop im Görlitzer Park…
Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann wünscht sich also einen Coffeeshop im Görlitzer Park, Innensenator Frank Henkel hätte wohl am liebsten eine „ständige Vertretung“ dort. Das schreit doch eigentlich nach einer Abstimmung – die BürgerInnen sollen entscheiden!
Hier mal zwei Beispiele, wie sowas aussehen könnte aus meiner Architekturwerkstatt… vorsicht Satire!

Planung zum Zapf-Gelände

Hier die PDF-Broschüre zu meinr Alternativplanung Zapf-Gelände

Die Tacheles-Höfe

Entstanden 1997-98 in meiner „Architekturwerkstatt“ im Kunsthaus Tacheles
Entwurfsansatz: Parzellierte Entwicklung der großen Freifläche westlich des Kunsthauses als autofreie „Tacheles-Höfe“, Erhalt des Skulpturengartens am Kunsthaus Tacheles
Dauerausstellung 1999 in der „Manufaktur“, 3. Obergeschoss im Kunsthaus Tacheles
Sammlung von rund 5000 Unterschriften für den Erhalt der soziokulturellen Freiflächen

Die Planung als PDF-Broschüre HIER

Konzept BerlinPavillons: Schlossplatz

Hier die PDF-Broschüre meiner Alternativplanung zum Schlossplatz

Konzept BerlinPavillons: Alexanderplatz

Hier die PDF-Broschüre meiner Alternativplanung zum Alexanderplatz

Konzept BerlinPavillons: Karl-Marx-Allee

Hier die PDF-Broschüre meiner Alternativplanung zur Karl-Marx-Allee